Erstes Fazit nach 100 km

Posted by on 22.06.14
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Nach knapp 100 km auf dem neuen Bike ist es Zeit für ein erstes Fazit.
Am stärksten ist mir aufgefallen, dass mir Steigungen mit dem neuen Bike leichter fallen. Das könnte verschiedene Gründe haben.

  • Der nicht gefederte Hinterbau.
  • Das niedrigere Gewicht des Bikes (fast 2 kg leichter).
  • Der neue Antrieb mit 6 Gängen mehr.
  • Mein Trainingszustand?

Was es jetzt wirklich ist, das weiß ich nicht. Wahrscheinlich ist es eine Kombination von mehreren Gründen. Auf alle Fälle macht es jetzt viel mehr Spaß die Berg hoch zu fahren. (und nachdem ich endlich mal daran gedacht hatte den Remote-Lockout der Vordergabel zu benutzen, noch mehr)

Der Sattel ist gut. Ich werde ihn nicht wie geplant gegen meinen alten Sattel austauschen. Selbst nach der heutigen Tour von über 50 km gab es keinerlei Probleme mit dem Sitz. (Wenn ich auch heute die Radhose drunter an hatte. Das mache ich eigentlich selten). Ich habe ihn heute nur noch 1 cm weiter runter gestellt. Jetzt ist die Höhe perfekt.

Auch mit tauben Fingern habe ich keinerlei Probleme mehr. Das kann eigentlich nicht nur an den neuen Ergon GP2 liegen, denn diese Griffe hatte ich vorher auch, nur halt etwas ältere. Ich vermute, dass es mit der gesamten Ergometrie des neuen Rades zusammenhängt. Vor allem auch mit dem breiteren Lenker.

Leider hat der ungefederte Hinterbau auch ein paar Nachteile.
Bei Holperstrecken und Bodenwellen muss ich jetzt schon mal den Hintern aus dem Sattel heben. Das hatte ich mit dem Fully alles ausgesessen.
20140622-1477Und dadurch, dass hinter dem Umwerfer jetzt kein Gelenk mehr ist, schafft es das Hinterrad mit bestechender Präzision die unterschiedlichsten Kleinteile zielgenau auf den Umwerfer zu transportieren und dort derart zuverlässig abzulegen, dass ich auf der heutigen Tour zwei mal irgendwelchen Krempel aus dem Umwerfer puhlen musste. Bei ersten Mal wusste ich zuerst gar nicht was los ist, als das große Kettenblatt sich nicht mehr anwählen ließ. Da hatte das Hinterrad einen Stein auf den Umwerfer geschaufelt, der sich dann dermaßen verkeilte, dass er sich kaum mehr daraus lösen lies.
Beim zweiten Mal war es nur ein kleines Stöckchen. Und das ließ sich auch einfach wieder rausnehmen.

Fazit ist also: Das neue Bike macht einen Riesenspaß und es hat einige Probleme gelöst, von denen ich vorher gar nicht wusste, dass ich sie hatte. Mit den Nachteilen werde ich mich gerne arrangieren. Zumal diese dann wohl eher zum Bereich Kleinigkeiten zählen.

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